Einige interessante Praxisdiskussionen finden sich via Diagnose-Hilfe auf esanum – rund um das Thema Borreliose. Sie werden sicherlich bestätigen können, dass gerade der Themenblock “Diagnose” sicherlich noch ein unklarer ist, klare Richtlinien fehlen oft, strukturierte Praxiserfahrungen sind Mangelware. Ein Kollege fasst es sehr treffend zusammen: “Sicher ist bei der Diagnostik, daß Nichts sicher ist.” (Quelle: http://www.esanum.de/fragendetail/300)

Hilfegesuch eines Kollegen

September 26, 2007

Wer kennt Koinzidenzen von Sprue mit Hirntumoren bzw. Pseudohirntumoren entzündlicher Genese mit Verkalkungstendenzen s. Bericht Prof. Stiefelhagen in MMW 9/2007 8.9.
Ich habe einen ca. 30 jährigen Patienten mit Sprue und Hirnstammgliom WHO Grad 3, bei dem ich immer noch an der Diagnose Gliom zweifle aufgrund des guten Verlaufes und des Fallberichtes von Prof. Stiefelhagen s.o.
Dringend!

Quelle: „esanum – die Kommunikationsplattform für Ärzte„, Beitrag „Koinzidenz von Sprue mit Hirntumoren, dringend!

Dieses Hilfegesuch eines Kollegen habe ich gerade im Internet gefunden. Es stammt vom letzten Montag – vielleicht findet sich ja hier ein bewandter Arzt, der den Kollegen mit einigen Tipps unterstützen kann.

Eine wirklich sehr bemerkenswerte Initiative – meine Meinung von „Mein Essen zahl’ ich selbst“. Die ÄrztInnen und ApothekerInnen haben sich der Eigenständigkeit verschrieben und lehnen das Hätscheln – man könnte böse auch „Bestechung“ sagen – durch die Pharmaindustrie entschieden ab.

Natürlich, und das ist uns allen klar, kommen wir ohne die Pharmaindustrie nicht aus. Medikamente retten jeden Tag Leben. Wichtig ist bei dieser Verantwortung aber auch die unabhängige Auseinandersetzung mit Vorzügen und Qualitäten, mit Nebenwirkungen und Risiken. Das sind wir vor allem dem Patienten schuldig. Der hypokratische Eid lässt grüßen!

Off-label use von Procoralan?

September 23, 2007

Off-label-Use ist weiterhin ein wichtiges Thema unter Ärzten. Dies zeigt auch diese Fachdiskussion unter Ärzten auf esanum.

Seit knapp 10 Jahren hat die Suprazervikale subtotale Hysterektomie durch das endoskopische Vorgehen (LASH) eine Renaissance erfahren. Die Akzeptanz des Eingriffs bei den gyn. KollegInnen reicht von resoluter Ablehnung bis vorbehaltlosen Unterstützen. Evidenzbasierte Langzeitvergleiche zur vag. Hyterektomie liegen nicht vor. Bitte teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns. Empfehlen Sie diese Operationsmethode Ihren Patientinnen? Gibt es Vorteile für die Prävention des Descensus? Haben Sie Präkanzerosen oder invasive Karzinome des Zervixstumpfes gesehen? Was sagen Ihre Patientinnen zur sexuellen Erlebnisfähigkeit?